Transparente Verlüsselung zur Gewährleistung der Authenzität digitaler Objekte

2020 © Michael Trösch alias quantenkristall

Digitale Objekt haben eine einfache und oft sehr nützliche Eigenschaft. Von digitale Objekten lassen sich mit geringem Aufwand perfekte Kopien in beliebiger Zahl erstellen. Diese implizite Eigenschaft hat phantastische Vorteile, besonders in Hinblick auf die Verbreitung eines digitalen Objektes. Oft ist Nutzern digitaler Technik nicht bewusst, dass womit sie arbeiten meistens Kopien eines Objektes kaum verfolgbaren Originals sind. Selbst bei der eigenen Erstellung eines Originals wird kaum beachtet, dass in der Regel sichtbare und editierbare Daten, nur die Repräsentation einer bitgleichen Kopie des Originals sind, es sei denn die einzige Quelle der Repräsentation liegt im flüchtigen, angebundenen Arbeitsspeicher eines Prozessors. Prinzipiell gilt, die Speicherung eines digitalen Objektes zum späteren Laden und weiteren Verwenden generiert eine Kopie, wobei das Herunterfahren der Touring Maschine zum stromlosen Zustand des flüchtigen Speichers zum unwiderruflichen Verlust des Originals führt. Abgesehen davon kopieren aktuelle flüchtige Speicher ihren Inhalt durch regelmässiges Überschreiben desselben, um die ansonsten sehr flüchtigen Daten fehlerlos bereit zu halten. Faktisch existiert in diesem Falle eigentlich nie ein zusammenhängendes digitales Original. Die Ausnahme davon bildet die direkte Bearbeitung der Datenzellen von stromlos haltbaren Speichermedien. Wer Erfahrung hat in elektronischer Datenverarbeitung weiss, dass aus praktischen Gründen Zwischenstände gespeichert werden, damit wird in Regel mit einer Kopie weitergearbeitet. Die originalen Daten verteilen sich somit eigentlich fragmentarisch auf diverse Dateien. Digitale Originale werden nachvollziehbar in üblichen Prozessen der digitalen Datenverarbeitung Undinge.

Anekdotisch zitiert: „Die Kopie von Dir wird behaupten, sie wäre Du.“

Wo kein Original, keine Authenzität; somit auch keine Urheberschaft.

 – Wie bitte?

Exakt! Besser, an diesem Punkt nicht weiter darüber nachdenken. …

Ausweg aus dem digitalen Jammertal führt vom Objekt weg zum Prozess und schliesslich zum Ursprung im Schaffenden und zurück zu dem als das von ihm bezeichnete Original, dem Result eines unter Umständen langwierigen Schöpfens über eine beliebige Anzahl von Vorarbeiten, Entwürfen, Exkursen und dem Original ähnlichen Gestalten, einzig dem Ziel unterworfen, auszudrücken, was der Schaffende in sich wahrnimmt und mitzuteilen wünscht, je nach Geschicklichkeit, Geduld und Ausdauer ist nicht selten ein blasser, trauriger Abklatsch einer weitaus reicheren Innenwelt. Oft genügt ein einfacher Nachweis des Schaffenden, um seine Urheberschaft zu beanspruchen. Der Nachweis mag die Erstveröfflichung über einen glaubwürdigen Kanal sein, oder der Versand an die eigene Person über einen vertrauenswürdigen Dienstleiter und, was hohe Garantien liefert, die notarielle Übereinkunft der Beglaubigung des Originals. Auf Einbruch, Diebstahl, Erschleichung und fälschlicher Anspruch auf Urheberschaft eines digitalen Objektes, wird hier nicht weiter eingegangen.

In der analogen Welt könnte hypthetisch ein unbekannter, überlegener Schüler raffinierte Objekte nach der Art seiner Meister und Vorbilder schaffen, die von renommierten Experten widerspruchsfrei als Originale dieser ausgewiesen würden. Insbesondere trifft dieser Fall ein, wenn die analysierte Datierung des Schülers Objekte in die Schaffensperiode der Meister fällt. Digitalen Objekt jedoch fehlen inhärente, einzigartige Merkmale wie beispielsweise die Verteilung und Verhältnisse von Spurenverunreinigungen und-oder Radioisotopen.

Um nun aber digitale Objekte authentisch zu machen werden Erweiterungen der eigentlichen Daten notwendig. Wobei die eingangs erwähnte bitgleiche Kopie kaum vermieden werden, es sei denn auf dem verarbeitenden System ist einzig kontrolliertes Kopieren möglich, indem bitweises Lesen und Schreiben einzig Systemprozessen mit entsprechender Befugnis möglich sind. Denkbar wäre für diesen Zweck ein proprietäres System in welchem sämtliche Datenströme und -ablagen sowie die Datenverarbeitung verschlüsselt und damit nur mit entsprechenden Schlüsseln möglich sind. Einführung und erst recht Verbreitung bis zur ziemlichen Verdrängung aktuell verbreiteter, an sträflich grenzenden, einfach zu manipulierenden Systeme, ist wohl in absehbarer Zukunft bedauernswert-leider nicht zu erwarten. Und das, obwohl besonders für Schaffende, aber auch in Hinblick auf persönlichen Datenschutz und -hoheit, eine derartige, private digitale Freiheit fördernde Lösung betont, mehr als erstrebenswert zu erachten ist! Unter der Annahme, dass die rigorose Verhinderung des unberechtigten Kopierens lange Jahre gründlicher Überzeugungsarbeit benötigt, bis global die Zweidrittelsmehrheit von den Vorteilen von grundauf abgesicherter Systeme überzeugt ist und Staatsgewalten sowie deren Geheimdienste gewillt sind zu akzeptieren, dass Verschlüsselung alleine keine kriminellen Energien freisetzt sondern im Gegenteil diese ins Leere laufen lässt, denn offensichtlich fördern offene Datenstrukturen geradezu ihren Missbrauch, wie die Verbreitung von Raubkopien, Phishing Mails und Schad-Software genügend beweisen. Je nach Typ eines Objekts, dessen Originalität, Erzeuger, Besitzer und politische Befugnisse, kombiniert mit zivilisierter Rechtsstaatlichkeit, sollen spezifische Drittschlüssel unbedingt möglich sein, die zumindest Lese-Zugriff auf alle Arten von verwalteten und-oder ausgetauschten Daten möglich macht. Im Speziellen dann, wenn ein poly-internationales Gremium dem Antrag auf die Herausgabe eines spezifischen Drittschlüssels im Kontext eines besonderen, gegebenenfalls sehr bedrohlichen Falls mehrheitlich zustimmt.

Ronald wach auf

Ronald wach auf. – 💤- Ronald, der Ölpreis geht auf 20$ das Fass zu. – Nancy, was? Wo? Wie? – Schau! -Du hast Recht! Wie früher, wie schön! – – This is America. America is great again!

Vulgäre Genderitis

„Mir ist zu Ohren gekommen, da triebe manch eine sonderbare Blüten in völligem Unverständnis der drei bestimmbaren, deutschen, grammatischen Geschlechter, im vermeintlichen Dienste Gleichzuberechtigender.“, Theuton, seines Zeichen gehörnter Kaiser deutschreichiger Sprechhoheit, 2020, CH

Zum Stein der Weisen

Dem Stein der Weisen wird Fantastisches nachgesagt, so könne er für manche beliebiges Metal in Gold verwandeln, und für andere ewige Jugend bescheren. Bevor Sie nun denken, der Stein sei nichts als alchemistischer Aberglaube und gehöre daher bestenfalls ins Reich der Mystik früher Forscher, müsse doch jedem eigentlich spätestens seit der Aufklärung bewusst sein, dass dieser Stein unmöglich existieren könne, da ausserhalb der gängigen Erfahrung und damit neben der Physik von Materie, Energie und erkennbaren Kräften nichts mit Einfluss auf die Welt existieren könne. Man muss nicht Esoteriker sein, um einzusehen, dass die Argumente oben viel zu kurz greifen. Anzunehmen, es handle sich beim Stein der Weisen um einen mehr oder weniger edlen, einfachen Gegenstand mit gegebenenfalls magischen Kräften, kann bestenfalls naiv betitelt werden. Zwar durchaus logisch ist der Glaube, die Wirklichkeit gründe einzig auf physikalisch Bestimmbarem und folge streng mathematisch Beschreibbarem, aber auch ordentlich naiv. Noch ist es zu früh, zu behaupten, der Stein der Weisen existiere, aber Sie ahnen bereits worauf dieser Text hinausläuft. Vielleicht kennen Sie das Theaterstück Dürrenmatts, für das Dürrenmatt schrieb, dass ein einmal geäusserter und von anderen gehörter Gedanke nicht mehr zurückgezogen werden könne. „Truth is the biggest lie of all.“, erklärte der Autor in im Text: „Chat with Logic“. Beide, Physik und Mathematik, haben in wachsenden Grenzen definitiv ihre Gültigkeit. Aber, wie Sie sich denken können, und hoffentlich auch überzeugt sind, dass da ist doch so einiges mehr ist als die beiden Disziplinen einem wahr machen können, dann prüfen Sie selbst, was Sie von Literatur erwarteten mit Titeln wie: „Die Mathematik der Gefühle“ oder „Gedanken und ihre Physik, Teil I von IV“. Und haben Sie sich mögliche Inhalte kurz vorgestellt? Gut! Denn darauf folgt die Frage, ob dagegen Ihre Neugierde genährt wird, mit dem folgenden Buchtitel: „Das neu entdeckte Wesen der Stein der Weisen“?